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Empfehlungen zur Gestaltung des Bachelorstudiums

Grundsätzlich ist der Studienablauf für große Teile des Bachelorstudiums durch das Curriculum vorgegeben, wobei aber im dritten Studienjahr drei Module beliebig aus den angebotenen Wahlmodulen zur "Vorbereitung auf die wissenschaftliche Arbeit" und aus "Mathematischer Berufsvorbereitung" gewählt werden dürfen.

Das erste Semester:

Gesetzlich vorgegeben ist auch im Bachelorstudium Mathematik eine Studieneingangs- und -orientierungsphase (StEOP), deren erfolgreiche Absolvierung Voraussetzung für das weitere Studium ist. 

Die StEOP besteht aus dem Modul "Grundlagen der höheren Mathematik" (GHM, 15 ECTS). Um Studienzeitverzögerungen zu vermeiden sollte dieses Modul unbedingt im ersten Semester absolviert werden. Daneben sollten im ersten Semester aber auch die beiden Grundvorlesungen aus dem Modul "Einführung in die höhere Mathematik" (EHM) und die zugehörigen Übungen besucht werden. (Es ist kein Problem eine der beiden Vorlesungsprüfungen auf den Anfang des zweiten Semesters zu verschieben.)

Als Einstieg in das Studium ist es sehr empfehlenswert, die Informationsveranstaltung für StudienanfängerInnen zu besuchen, die meistens in der ersten Einheit der Vorlesung "Einführung in das mathematische Arbeiten" am ersten Tag des Semesters abgehalten wird. Informationen dazu finden sich in den Informationen für Erstsemestrige auf der Hompage der Fakultät für Mathematik

Gerade im ersten Semester ist es entscheidend, regelmäßig mitzulernen. Druch den stark aufbauenden Charakter der Mathematik werden die Inhalte der Lehrveranstaltungen sonst rasch unverständlich und man verliert völlig den Anschluss. Für das regelmäßige Mitlernen sind die beiden Übungen im Rahmen des Moduls EHM von zentraler Bedeutung. Aktive Teilnahme und selbständige Bearbeitung der Übungsaufgaben ist der beste Weg "am Ball zu bleiben". Die zeitgerechte Absolvierung der Übungen ist auch organistorisch sehr nütlzlich, weil das Nachholen in einem späteren Semester eher aufwändig ist.

Wichtig ist auch, sich von Schwierigkeiten nicht entmutigen zu lassen. Die Gewöhnung an die Denk- und Sprechweisen der Mathematik fällt fast allen AnfängerInnen schwer. Hat man diese Hürde aber einmal überwunden, dann wird alles deutlich leichter und weniger mühsam.

Das zweite Semester:

Die Lehrveranstaltungen "Analysis" und "Lineare Algebra und Geometrie 1" (jeweils VO+UE) setzen die beiden Einführungsvorlesungen fort. Gemeinsam mit der kleineren Lehrveranstaltung über Zahlentheorie (VO+UE) bilden diese beiden Lehrveranstaltungen den Schwerpunkt des zweiten Semesters. Wiederum hilft der regelmäßige Besuch der Übungen und die aktive Mitarbeit dabei am Ball zu bleiben. Die Lehrveranstaltungszyklen über Analysis und Lineare Algebra werden dann im dritten Semester abgeschlossen. Daneben sollte im 2. Semester aus noch das Modul Programmieren (PRO) absolviert werden.

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