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Organisatorische Informationen

Das Curriculum für das neue Doktoratsstudium findet sich hier. Allerdings ist nur ein kleiner Teil des Curriculums für den Ablauf des Studiums tatsächlich relevant. Grundsätzlich gibt es im Doktoratsstudium nur wenige formale Anforderungen, die Hauptaufgabe im Dokotoratsstudium ist die Abfassung der Dissertation.Obwohl das im Bereich der Matehmatik eher unüblich ist, sei an dieser Stelle auf die Möglichkeit einer kumulativen Dissertation hingewiesen. Das bedeutet, dass der Hauptteil der Dissertation kein eigenständiger Text ist, sondern aus (veröffentlichten, zur Veröffentlichung akzeptierten oder eingereichten) wissenschaftlichen Arbeiten besteht. Zu diesem Thema gibt es einen Leitfaden der Studienpräses der Universität Wien. Es wird dringend empfohlen, eine eventuell geplante kumulative Dissertation frühzeitig mit dem Betreuer und dem zuständigen (Vize-)DSPL zu besprechen. 

Nach der Zulassung zum Doktoratsstudium ist die erste Aufgabe, ein Thema und eine(n) BetreuerIn für die Dissertation zu finden. Laut Curriculum sollte das im ersten Jahr des Studiums erfolgen, bei "Verspätung" sind allerdings keine Sanktionen vorgesehen. 

Die Präsentation des Dissertationsvorhabens

Der erste formale Schritt im Rahmen des neuen Doktoratsstudiums ist die fakultätsöffentliche Präsentation des Dissertationsvorhabens. Dabei stellen der/die Studierende und der/die BetreuerIn gemeinsam das Dissertationsprojekt kurz vor. Diese Präsentation ist für interessierte Mitglieder der Fakultät zugänglich, insbesondere ist der Doktoratsbeirat der Fakultät anwesend. Der Beirat gibt Kommentare und Empfehlungen zum Dissertationsvorhaben ab und berät den zuständigen (Vize-)DSPL bei der Entscheidung über die Genehmigung des Dissertationsvorhabens.

Die Termine für die fakultätsöffentlichen Präsentationen sollten mindestens drei Wochen im voraus angekündigt werden. Es empfiehlt sich bei geplanten Präsentationen den zuständigen (Vize-)DSPL schon frühzeitig zu kontkatieren, damit eventuell mehrere Präsentationen koordiniert werden können. Spätestens zwei Wochen vor der Präsentation ist ein Expose des Dissertationsvorhabens (auch elektronisch) einzureichen. Das Expose wird an den Beirat geschickt, damit sich die Mitglieder auf die Präsentation vorbereiten können. Zur Anmeldung gibt es ein Formular.

Auf Basis der Präsentation und der Empfehlungen des Beirats genehmigt der zuständige (Vize-)DSPL das Dissertationsvorhaben. Diese Genehmigung ist Voraussetzung zum Abschluss einer Dissertationsvereinbarung.

Die Dissertationsvereinbarung

Die Dissertationsvereinbarung zwischen BetreuerIn und DissertantIn legt die Eckpunkte des Dissertationsvorhabens fest und wird in Abstimmung mit dem zuständigen (Vize-)DSPL abgeschlossen. Die Form der Dissertationsvereinbarung wird durch die Satzung der Unviersität Wien geregelt.  Insbesondere wird in der Dissertationsvereinbarung festgelegt, welche Lehrveranstaltungen im Rahmen des Doktoratsstudiums zu absolvieren sind, bzw. ob auch andere Leistungen (Konferenzteilnahmen, etc.) verlangt werden. Daneben werden natürlich das Dissertationsprojekt und die Eckdaten zur Betreuung festgelegt.

Nach dem Abschluss wird die Dissertationsvereinbarung jährlich in Form eines Fortschrittsberichts (mit Stellungsnahmen von Studierendem und Betreuer) ergänzt und wenn nötig dem Fortschritt des Doktoratsstudiums angepasst. Der Fortschrittsbericht ist zwischen 1.6. und 31.7. jedes Jahres am SSC abzugeben. Es gibt dafuer eine eigenes Formular (DZ/V02), dazu kommt ein Anhang (DZ/V03), in dem die absolvierten Lehrveranstaltungen zur Bestätigung durch den zuständigen (Vize-)DSPL angeführt werden. Sind die in der Dissertationsvereinbarung geforderten Leistungen erfüllt, dann wird dies durch den zuständigen (Vize-)DSPL formlos bestätigt. 

Abgabe und Begutachtung der Dissertation

Es ist zu empfehlen, gemeinsam mit dem/der BetreuerIn über mögliche BegutachterInnen für die Dsissertation bereits nachzudenken, wenn die Fertigstellung der Dissertation absehbar ist. Der Vorschlag für die BegutachterInnen kann bereits vor Fertigstellung der Dissertation eingebracht werden. Grundsätzlich hat der/die Studierende das Recht, die BegutachterInnen vorzuschlagen, üblicherweise geschieht das in Absprache mit dem/der BetreuerIn. Es empfiehlt sich auch, mit den BegutachterInnen schon vorab Kontakt aufzunehmen und sicherzustellen, dass sie bereit sind, die Dissertation (im gewünschten Zeitrahmen) zu begutachten.

Der "offizielle" Vorschlag für die BegutachterInnen wird mit einem Formular bekannt gegeben und muss drei Namen enthalten, wobei die BegutacherInnen "von verschiedenen Einrichtungen" kommen sollen. Der Betruer der Dissertation kann nicht als Begutachter vorgeschlagen werden. Geminsam mit diesem Vorschlag muss auch ein Abstract der Dissertation (mittels Formular oder formlos) abgegeben werden. Auf Vorschlag des zuständigen (Vize-)DSPL werden von der Studienpräses GutachterInnen aus dem Vorschlag ausgewählt bzw. andere GutachterInnen vorgeschlagen. Die ausgewählten GutachterInnen werden vom SSC verständigt, und erhalten von dem/der Studierenden eine Endversion der Dissertation. (In Absprache mit den GutachterInnen können natürlich auch Vorversionen geschickt werden, das eigentliche Gutachten darf aber nur die Endversion in Betracht ziehen, und kann daher natürlich erst nach Abgabe der Dissertation erstellt werden.)

Bei der Erstellung der Dissertation sollten die relevanten Formvorschriften, Vorschläge und Regeln für die Form der Titelseite sowie die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis beachtet werden. Der erste Schritt zur Abgabe der Dissertation ist das Hochladen zur elektronischen Plagiatsprüfung entsprechend dem Informationsblatt. Innerhalb einer Woche sind dann drei gebundene Exemplare der Dissertation gemeinsam mit einem Formular im SSC abzugeben.

Defensio und Abschluss des Studiums

Wenn beide Gutachten zur Dissertation eingetroffen (und positiv) sind und gemeinsam mit dem zuständigen (Vize-)DSPL festgestellt wurde, dass alle Anforderungen der Dissertationsvereinbarung erfüllt wurden, kann das Studium mit einer öffentliche Verteidigung der Dissertation (Defensio) abgeschlossen werden. Die organistorischen Abläufe defür sind noch nicht festgelgt, werden aber ermutlich ähnlich wie im alten Doktoratsstudium aussehen. Bei der Defensio gibt eseinen Senat, der aus drei PrüferInnen (üblicherweise die beiden GutachterInnen und der/die BetreuerIn) und einen Vorsitzenden (üblicherweise der zuständige (Vize-)DSPL) besteht. Es obliegt dem/der KandidatIn einen geiegneten Termin mit den Betroffenen zu koordinieren.

Die Defensio beginnt mit einem Vortrag des/der KandidatIn (in der Regel etwa 45 Minuten). Dann gibt es die Gelegenheit für das Publikum, Fragen zum Vortrag zu stellen, und Anschließend eine öffentliche Prüfung über die Dissertation und das wissenschaftliche Umfeld durch den Prüfungssenat.

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